Wie die Jungfrau zum Kind... so bin ich zu dieser Schaumwaffel gekommen. Zwei Vereinskollegen haben mich mit dem "Ich will auch mitfliegen-Virus" infiziert. Mir schwebte gleich eine P-38 Lightning vor. Dieses Modell hat mir schon immer gefallen - alleine wegen den 2-Mot-Antrieb. Auf meiner Suche bin ich auf die P-38 Lightning von Phase 3 (Ripmax) gestossen. Das Modell beinhaltet bereits zwei Brushless Motoren + Regler.
Technische Daten:
Spannweite: 1059mm
Länge: 531mm
Abfluggewicht: 600~850g
Motoren: 2 x Brushless (beinhaltet)
Regler: 2 x Brushless- Regler (beinhaltet)
Teil 1: Erster Einblick
Auf den ersten Blick ist der Bausatz vollständig und alle Teile gut verpackt.
Teil 2: Das Outfit
Gleich zu Beginn darf man sich - gemäß der Bauanleitung - an das Outfit wagen. Also Schere zur Hand und los gehts...
Teil 3: Motormontage
Der mitgelieferte Brushless muss seine Alltagstauglichkeit erst noch beweisen. Auf den ersten Blick macht er einen guten Eindruck.
Teil 4: Die Motorgondel
Zur Detailierung des Modells liegt dem Bausatz unter anderem ein Alurohr bei. Ich habe mir die Zeit genommen und bin der Bauanleitung entsprechend gefolgt.
Die Motorgondeln werden mit 4 Schrauben am Rumpf montiert. Als Grundlage dient doppelseitiges Klebeband und transparenter Kunststoff. Das hält wirklich gut!
Teil 5: Querruder und Seitenruder
Zum Einsatz kommt das bewährte Hitec Servo HS-65HB (Karbonite-Getriebe) für die Querruder und das HS-65MG (Metallgetriebe) für das Höhenruder. Optional ist die Anlenkung des Bugfahrwerks bzw. der Einbau eines Fahrwerks möglich.
Die Querruderservos werden - spielfrei - mit doppelseitigem Klebeband montiert.
Die Anlenkung sieht sehr abenteuerlich aus. In der Praxis funktioniert sie aber einwandfrei.
Teil 6: Einbau Regler und Verkabelung
Für die Lötarbeiten braucht man ein ruhiges Händchen und viel Geduld.
Als Schutzschild vor Hitze habe ich Alufolie auf die Abdeckung geklebt - ein sinnvoller Tipp aus der Bauanleitung.
Insgesamt habe ich 10 Gramm Gewicht am Heck anbringen müssen.
Teil 7: Der Erstflug
Ist mir klar: Das Sternzeichen ist verkehrt herum! Das kommt davon, wenn man es mit dem Bau nicht abwarten kann.
Den Abwurf hat ein erfahrener Kollege gemacht. Wie sich danach herausstellte, hat das Modell genug Durchzug für einen eigenen Abwurf. Ohne irgendwelche Zicken geht das Modell geradeaus auf Höhe. Lediglich ein paar Trimmungen in die Höhe waren notwendig. Tiefe Vorbeiflüge mit dem Sound einer 2-Mot sind traumhaft.
Nach dem 3.Flug gab es trotz butterweicher Landung einen Schaden am Modell. Der hintere Bereich ist eine Schwachstelle - wenn man ohne Fahrgestell fliegt - zumindest auf unserem kurzen Rasen.
Die Seite mit der Höhenruderanlenkung stellt kein Problem dar, hier scheint ausreichend Stabilität durch die Anlenkung. Die andere Seite habe ich vorsichtig getrennt und mit zwei weiteren CFK-Stäben (2mm) verstärkt und mit Pattex Repair Extreme verklebt. Auf die Unterseite habe ich zur Unterstützung Gewebeband geklebt.
Die darauffolgenden Landungen verliefen problemlos.