| Geschrieben von Marcus Kilian,
am 27-04-2008 00:10
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Veröffentlicht in : Modellbauberichte, Multiplex |
Sascha hat zwischenzeitlich einige Flugstunden hinter sich gebracht. Der Einstieg mit dem Multiplex Magister hat sich gelohnt. Als Nachfolger hat er den AcroMaster von MPX gewählt. Für den Einstieg in den Kunstflug (auch 3D) ist dieses Modell sehr gut geeignet. Wie gewohnt ist das Material sehr gut zu verarbeiten und Reparatur freundlich - was er natürlich nicht in Anspruch nehmen möchte!
Technische Daten:
- Spannweite 1095 mm
Rumpflänge ü.a. 1150 mm
Fluggewicht ab 1050 g
Gesamtflächeninhalt 37.6 dm³
Flächenbelastung ab 28 g/dm²
RC-Funktionen Quer, Seite, Höhe, Motor
Teil 1: Der Baukasten
Alle Teile sind Multiplex gewohnt sehr gut verpackt und vollständig. Das Material Elapor hat sich längst bewährt und in unsere Herzen geflogen.
Teil 2: Antrieb und Elektronik
Für Seiten- und Höhenruder kommen Hitec HS-82 MG (Metallgetriebe) zum Einsatz. In den Flächen finden altbewährte HS-65 HB (Karbonitegetriebe) ihren Arbeitsplatz.
Die mitgelieferten Elapo-Räder werden durch Mossgummiräder ausgetauscht.
Motor und Regler ist die Empfehlung von Multiplex Brushless-Motor Himax C 3516-1130 und Regler MULTIcont BL-54
Genug Power bringt der Kokam 3200 3S H5 mit sich. Dieser ist mit 2C in einer halben Stunde vollgeladen.
Teil 3: Bowdenzug
Der Bowdenzug besteht aus 3 Teilen. Das Inne- und Aussenrohr wird entsprechend der Bauanleitung abgelängt.
Teil 4: Servo für Seiten- und Höhenruder montieren
Im Lieferumfang befinden sich Servoarme zur Verlängerung um die 3D-Ausschläge zu erreichen. Aber auch für den normalen Kunstflug sind die Verlängerungen sinnvoll.
Das Servo habe ich mit Heisskleber fixiert. Diese Verklebung lässt sich bei Bedarf ohne große Schäden entfernen.
Teil 5: Rumpfhäften vorbereiten und miteinander verkleben
Auf dem ersten Bild sieht man den Motorträger. Diesen gut mit Sekundenkleber einkleben. Mit Malerkreppband werden die Rumpfhälften während der Antrockungsphase zusammen gehalten.
Teil 6: Das Leitwerk
Nun geht es an die Endmontage für Höhen- und Seitenleitwerk . Das Spornfahrwerk sitzt direkt am Seitenruder und wird demnach von dort aus angelenkt.

Teil 7: Fahrwerksmontage
Das Fahrwerk wird oftmals in Foren kritisiert. Aus meiner Sicht hat das Serienfahrwerk den Vorteil der starken Einfederung. Ich halte deswegen dieses Fahrwerk für Anfänger-geeignet.


Teil 8: Tragflaechen
In die Tragflächen wird das bewährte Hitec HS-65 HB (mit Karbonite-Getriebe) Servo eingebaut.


Teil 9: Ruderwege einstellen
Ein Pflichtteil der Theorie - die Einstellung der Ruderwege

Teil 10: Das vorläufige Outfit
Da die Frage öfter kommt: Ich verwende selbstklebende Folie aus dem Baumarkt. Die Folie ist UV-beständig und kann auch Aussen zum Einsatz kommen.
Wer es leichter möchte sollte zu Orastick-Folie greifen - Nachteil: Die Verbindung mit Elapor ist wesentlich schlechter!
Das Cockpit wird im Nachgang mit Autolack scharz lackiert. Ich warte derzeit auf den Mutli-Primer - zur Vorbehandlung.

Teil 11: Erstflug
Das Wetter ist für den Erstlug nicht optimal - etwas mehr Wind als gewünscht. Trotzdem kann es an den Start gehen. Start und Landung sind auf unserem Rasenplatz mit dem Serienfahrwerk völlig unproblematisch. Auch das Rollen auf dem Platz geht einwandfrei. Nach dem Start wurde lediglich ein wenig Höhe nachgetrimmt. Auf dem Rücken ist nur wenig Drücken notwendig. Die Rollrate ist sehr hoch und Anfänger sollten auf jeden Fall Expo und die "Normale Einstellung" der Ruderwege übernehmen.


Teil 12: Lackierung Cockpit und Spinner
Der MultiPrimer ist eingetroffen. Das Elapor wird damit vorbehandelt um eine gute Grundlage für die nachfolgende Lackierung zu erreichen. Als Spray verwende ich Autolack.

Bald geht es weiter...
Letztes Update : 06-05-2008 08:13
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