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Wie der Name schon sagt: Extreme Flight. Nur der Pilot setzt dieser Extra 300 die Grenzen.Vom einfachen Kunstflug bis zu 3D-Flug ist alles möglich.
Der Bausatz selbst ist von hoher ARF-Qualität. Die Tragflächen werden in einer hochwertigen Flächenschutztasche geliefert -Top! Für Antrieb und Servos habe ich mich an die Empfehlungen des Herstellers gehalten.
Technische Daten:
- Spannweite: 1473mm
- Rumpflänge: 1460mm
- Flächeninhalt: 45dm²
- Flächenbelastung: 51g/dm²
- Abfluggewicht: 2300-2700g
- RC-Funktionen: Höhe, Seite, Quer, Motor
Teil 1: Der ARF Bausatz
Sämtliche Teile sind sehr gut verpackt. Die Tragflächen befinden sind in der Fläschenschutztasche.
Teil 2: Ruderhebel montieren
Die Ruderhebel sind aus GFK. Die Folie wird mit einer scharfen Klinge entlang der Konturen getrennt.
Mit UHU Plus Endfest 300 werden die GFK-Ruderhebel befestigt.
Teil 3: Das Cockpit
Das Cockpit besteht aus 3 Teilen. Das Tiefziehteil gibt dem Cockpit die notwendige Optik.
Eine wirklich durchdachte Sache und optisch sehr gelungen.
Teil 4: Das Fahrwerk
Anmerkung: Die aktuellen Versionen haben ein einteiliges Fahrwerk.
Die Radschuhe sind von sehr guter Qualität. Mit Epoxy wird das bereits eingeharzte Brettchen aufgedoppelt. Zum Fahrwerk kommen wir nochmal zu einem späteren Zeitpunkt. Das Harz darf jetzt erstmal durchtrocknen...
Teil 5: Der Antrieb
Für den Antrieb habe ich mich für die empfohlenen Komponenten des Herstellers entschieden: BL Motor Torque 4014T-570+ BL Regler Airboss 80.
Des weiteren kommt ein Graupner Einzelzellenschutz zum Einsatz. Das kleine leichte schwarze Kästchen wird zwischen Akku und Regler befestigt. Bei kritischen Spannungen zu einer oder mehreren Zellen wird der Motor gedrosselt und damit eine notwendige Landung angezeigt.
Teil 6: Angelenktes Spornrad
Das Fahrwerk wird an das Seitenruder mit Epoxy eingeklebt. Danach wird das Seitenleitwerk mit Hilfe von dünnflüssigem Sekundenkleber an den Rumpf montiert.
Teil 7: Höhen- und Seitenleitwerk
Für das Ausrichten des Höhenleitwerks werden die Tragflächen montiert. Hierbei wird die Strecke vom linken Höhenruder gemessen und sinngemäß die rechte Seite. Beide Strecken müssen die selbe Länge haben. Da ich mit 12 Stunden Epoxy arbeite bleibt hier ausreichend Zeit zum Justieren. Am nächsten Tag geht es an die Seitenruderanlenkung und Fertigstellung der Höhenruderanlenkung.
Teil 8 : Querruder
Der Einbau des Querruderservo ist relativ schnell erledigt. Zum Einsatz kommt ein Hitec HS-5245 MG und ein passender Alu-Servoarm.
Teil 9: Motorhaube, Spinner und Luftschraube
Die Motorhaube wird mit 4 Holzschrauben befestigt und macht einen soliden Eindruck. Ausrichtung und Bohrung für die Befestigung muss man selbst erledigen.
Teil 10: Erstflug
Das Wetter für den Erstlug könnte fast nicht besser sein - bis auf den Seitenwind von Osten. Der Schwerpunkt liegt ungefähr in der Mitte des Holms. Die Extra hebt sauber ab. Beim Start muss ich mit dem Seitenruder nach rechts korrigieren - der Seitenwind gibt sein Bestes. Auf dem Rücken muss ich nur leicht drücken. Im Landeanflug kommt die Extra sehr zügig rein und macht mir viel Arbeit.
Nach einigen Flügen habe ich mich entschlossen den Schwerpunkt weiter nach hinten zu legen. Ungefähr 10mm nach Hinterkante des Holms. Hierzu muss ich einige Modifikationen vornehmen. Mehr dazu in Kürze...
Teil 11: Seitenruderanlenkung
In das Heck habe ich jetzt ein Hitec HS-5245 MG eingebaut. Die Seilanlenkung inklusive Servo aus dem Rumpf wurde entfernt. Mit dieser Änderung komme ich weitere 10mm hinter den empohlenen Schwerpunkt.
Nach dem ersten Flug mit dieser Einstellung lässt sich sagen - der Aufwand lohnt sich. Die Extra 300 fliegt sich jetzt noch besser, als sie sowieso schon fliegt!
Teil 12: Fahrwerksaufnahme gebrochen
Jetzt hat es mich auch erwischt . Probleme mit dem zweiteiligen Fahrwerk sind ja bereits bekannt und der Hersteller hat längst darauf reagiert. Neue Versionen werden nur noch mit einteiligen Fahrwerk und einer modifizierter Fahrwerksaufnahme ausgeliefert.
Nachdem ich die Folie entfernet hatte konnte ich den eigentlichen Schaden feststellen. Es sah schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Mit Sicherheit bekomme ich die Extra in wenigen Stunden wieder flugtauglich.
Hier kann man erkennen, wie die Fahwerksaufnahme gebrochen war. Das CFK-Fahrwerk selbst ist unbeschädigt. Der Spant wurde mit allen Puzzelteilen erstmal wieder zusammengesetzt.
Die Spanten werden nun aufgedoppelt und die neue CFK-Stäbe eingeklebt.
Jetzt geht es an die Beplankung aus 2mm Balsaholz. Über Nacht kann alles in Ruhe trocken bzw. seine Endfestigkeit erreichen. Am nächsten Tag geht es ans Schleifen.
Die passende Folie gibt es von Oracover - dunkelblau. Die Folie wird an den Leisten angebügelt und zum Schluß mit einem Heissluftfön angepasst. Fertig!
Sieht doch fast wieder aus wie neu!
Letztes Update : 07-09-2008 17:42
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