| Geschrieben von Marcus Kilian,
am 06-10-2007 01:00
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Veröffentlicht in : Modellbauberichte, Pichler |
Dreidecker waren schon immer faszinierend. In der FMT - Heft 10/07 -
ist Sascha auf einen Bericht aufmerksam geworden, indem die limitierte
Sonderauflage eines Fokker Dr.1 von Pichler Modellbau vorgestellt
wurde. Ursprünglich gibt es dieses Modell nur als Verbrennerversion.
Pichler Modellbau hat eigens dafür eine limitierte Sonderauflage für
Elektroantrieb in Auftrag gegeben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Technische Daten:
- Spannweite: 930 mm
- Rumpflänge: 800 mm
- Fluggewicht: ca. 1300 g
- Motor: E-Brushless
- Flächeninhalt ab: 35,8 dm²
- RC-Funktionen: Seiten-, Höhen-, Querruder u. Motor
Teil 1: Die Verpackung mit Inhalt
Alle Teile wurden sauber verpackt. Die Bespannung lässt an manchen
Stellen zu wünschen übrig. Aber im Großen und Ganzen ist der Bausatz
von guter Qualität. Auch wenn ARF darauf steht, bleibt das Bügeln nicht
immer erspart!
Das Antriebsset:
Teil 2: Einbau der Querruder in die obere Tragfläche
Die Servokabelverlängerung ist bereits in die Tragfläche eingezogen.
Die Ruderhörner werden mit zwei Schrauben und Mutter als Gegenstück befestigt. Die herausstehenden Enden werden noch gekürzt.
Die im Lieferumfang enthaltenen Nylon-Gabelköpfe wurden ausgetauscht
- leider fehlten damit ein paar Milimeter für die Anlenkung. Mit dieser
Variante gibt es keine Probleme!
Teil 3: Leitwerk montieren
Bevor das Höhenleitwerk mit dem Rumpf verklebt wird, muss die Folie
entlang der Klebestelle mit einem scharfen Messer entfernt werden. Das
Seitenleitwerk wird mit zwei Scharnieren am Rumpf befestigt. Für die
Verklebung verwende ich Epoxy (UHU Plus Endfest 300). Damit bleibt
ausreichend Zeit für die Ausrichtung des Leitwerks.
Teil 4: Anlenkung Höhen- und Seitenruder
Nach Aushärtung des Epoxy geht es nun an die Anlenkung des Höhen-
und Seitenruders. Das Gestänge für das Seitenruder ist etwas zu kurz
geraten. Mit Austausch des Gabelkopfes war das Problem gelöst. Servo:
Master Mini Servo S1713.
Teil 5: Montage Fahrwerk
Das Fahrwerk besteht aus zwei Bügelteilen und einer Folien
bespannten Fahrwerkstragfläche. Die Fahrwerkstragsfläche gibt dem
ganzen Aufbau eine sehr gute Stabilität.
Ein Rad ist leider unwucht - der Händler Pichler Modellbau ist nicht in der Lage einen Ersatz zu liefern. Ein Fertigungsfehler... kann vorkommen. Grundsätzlich ist der
Aufbau des Fahrwerks sehr gut gelöst und macht einen soliden Eindruck.
Teil 6: Montage der Tragflaechen
Gleich vorweg: Der Aufbau der Tragflächen ist genial gelöst und die
Stabilität ist hervorragend. Der ganze Schweiß und die Geduld beim
Aufbau hat sich gelohnt. Der englische Text in der Bauanleitung hilft
nur begrenzt und fällt wie so oft sehr mager aus. Die Bebilderung ist
mehr schlecht als recht. Die Schwarz-Weiss Bilder sind manchmal schwer
zu erkennen. Zum Glück gibt es in der FMT 10/2007 einen Test zu dem
Modell, anhand dessen auf den Fotos deutlich mehr zu erkennen ist. Auf
dem folgenden Bild sieht man die Zapfen für die Befestigung der
Querstreben. Die Zapfen werden mit CA-Kleber fixiert.
Die mittlere Tragfläche wird zuerst mit der oberen Rumpfseite
verbunden. Vorne wird die Fläche mit zwei Stiften gehalten und dahinter
werden zwei Nylonschrauben gekürzt und versenkt.
Die Drahtgestänge werden mit Metallplättchen und zwei Schrauben
gesichert. Die Querstreben und Zapfen werden mit Schraube und Mutter
verbunden. Die Servoverlängerung wird an den Drähten entlang in den
Innenraum geführt.
Sieht doch schon mal gut aus..
Letztes Update : 04-06-2008 23:59
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